Heimat-Rundblick 132

Wir dürfen Ihnen auch dieses Mal eine bunte Palette von Artikeln vorstellen:

Prof. Dr. Jürgen Teumer ist wieder einmal einer Sache auf den Grund gegangen und hat neue Erkenntnisse über Alexandra Mackensen gewonnen und oft kolportierte Behauptungen korrigiert. In den nächsten Ausgaben folgen dazu Fortsetzungen.

Wilhelm Berger bringt den vierten Teil seiner Forschungsergebnisse zur Planung und Errichtung des Osterholzer Hafens und es Kanals zur Hamme - ein umfassender Beitrag zur Regionalgeschichte.

Dr. Hans Christiansen berichtet von den Nachkriegswirren, der britischen und amerikanischen Besetzung und dem Entstehen des Landes Bremen aus Bremen, Bremerhaven und Wesermünde.

Aus der gleichen Zeit - allerdings vor Kriegsende - stammt der Artikel von Peter Richter mit der letzten Ausgabe der Wümme-Zeitung vom 25. April 1945.

Die Buchhandlung Netzel in Worpswede ist nicht nur ein Buchladen, sondern eine Institution, die eng mit der Geschichte des Künstlerdorfes verknüpft ist, Helmut Strümpler hat viele Informationen zusammengetragen.

Hans-Jörg Baake vom Geschichtsteam der Heimatfreunde Neuenkirchen erinnert an das Dorfleben in früheren Zeiten - Lebensunterhalt verdienen mit Sand und Drescharbeit.

Eine hervorragende Aktion zur Unterstützung von Künstlern einerseits und attraktiver künstlerischer Bereicherung der Stadt Bremervörde ist ein sechswöchiger Arbeitsaufenthalt, der dieses Mal an die Künstlerin Melanie Siegel vergeben wurde -Anne Simone Kürger und Ralf G. Poppe berichten.

Johannes Rehder-Plümpe hat einige Stunden mit Johann Daniel Wellbrock verbracht, dieser erzählt von der Geschichte seines Hofes im Teufelsmoor und den Gedanken und Sorgen, die ihn umtreiben.

Auch aus dem Teufelsmoor stammen die plattdeutschen Lach- und Torfgeschichten von Jan Brünjes.

Der gleichen Sprache verpflichtet ist der Verein "Dat Huus op´n Bulten", der zusammen mit der Gemeinde Lilienthal den diesjährigen "Heinrich-Schmidt-Barrien-Preis" an Yared Dibaba verlieh.

Ebenfalls auf Platt erzählt Jan Brünjes uns von der "Tüdelband", dem einen oder anderen sicher noch von der 30-Jahr-Feier des Heimat-Rundblicks im Osterholzer Kreishaus in Erinnerung.

Wenn Sie nach draußen schauen, sehen Sie die langsam ergrünende Natur - auch Maren Arndt führt uns zu diesem Thema.

Auch Susanne Eilers stellt etwas Grünes vor - die Robinie, Baum des Jahres 2020.

Herbert A. Peschel bringt uns die Sturmflut von 1976 in Erinnerung - und den Bau einer Hochwasserwarnanlage, von der er aus erster Hand informieren kann.

Dazwischen finden Sie noch kleinere Artikel, die ich auch Ihrer Aufmerksamkeit empfehle.